
ELMA-Tech AG liefert eine weltweit führende und einzigartige Technologie
- die Virtuelle Maschine (nach Puschner, P. 1992).
Die Virtuelle Maschine ist Kernstück der Anlagen der ELMA-Tech AG und löst mit geringstmöglichem Programmieraufwand die Führung komplexer Fügeprozesse mit höchster Reproduzierbarkeit.
Sie ist ein Steuerungskonzept für technologische Prozesse, speziell für schnell ablaufende Vorgänge, das über eine eigens entwickelte physikalisch orientierte Hochsprache programmiert wird.
Transistorisierte Leistungsteile der ELMA-Tech reagieren im Zusammenspiel mit der Virtuellen Maschine in kürzester Zeit (50µs) auf dynamische Prozessanforderungen, durch das synthetisierte statische und dynamische Verhalten werden Generator-Wirkungsgrade bis zu 96 % erreicht.
Mehr als fünftausend Virtuelle Maschinen steuern heute Lichtbogen- und Punktschweißgeneratoren, die weltweit in der Produktion und insbesondere in der Automobil-Fertigung und Reparatur eingesetzt sind.
Die Basis stellt ein Betriebssystem dar, auf dem in einer prozessorientierten Hoch-Sprache mit einem geringen Befehlscode von nur 11 Befehlen die gesamten technologischen Prozesse gesteuert werden können. Das Ergebnis ist, dass zwischen der Vorstellung des physikalischen Ablaufs eines Prozesses in wenigen Stunden bestimmte Steuerungsstrategien umgesetzt und deren Effizienz und Richtigkeit überprüft werden können.
Mit dem technischen Fortschritt in der Mikroprozessor-Technologie wurde inzwischen die "Virtuelle Maschine II" entwickelt und die Zyklusfrequenz auf 20 kHz verzehnfacht. Nach den inzwischen vorliegenden Erkenntnissen lassen sich die nunmehr umgesetzten Technologiesprünge kaum noch mit herkömmlicher sequentieller Programmiertechnik mit Unterbrechungssteuerung (Interrupt-Verarbeitung) erfolgreich lösen, weshalb das bereits 1992 entwickelte grundlegende Steuerungskonzept weiter an Bedeutung zunehmen wird.
Das System Virtuelle Maschine kann erfolgreich auf andere Geschäftsfelder übertragen werden, so entstehen immer wieder neue Produkte mit hohem technologischen Anspruch.